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Michael Klein - Das neue Unterhaltsrecht 2008

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Inhaltsverzeichnis

I. Notwendigkeit einer Reform des Unterhaltsrechts (UÄndG 2008)
1. Normenklarheit im Bereich des Kindesunterhalts (BVerfGE 108, 52 ff)
2. Begründung des Reformgesetzgebers

II. Zielsetzungen und wesentliche Änderungen des Reformgesetzes
1. Zielsetzungen des UÄndG 2008
2. Förderung (Stärkung) des Kindeswohls
a) Geänderte Rangfolge auf seiten der Unterhaltsgläubiger (§ 1609)
b) Besserstellung kinderbetreuender, nicht miteinander verheirateter Eltern (§ 1615l)
c) Gesetzliche Definition des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder und vereinfachte Kindergeldverrechnung (§ 1612a)
3. Stärkung der Eigenverantwortung nach der Ehe
4. Vereinfachung des Unterhaltsrechts und Justizentlastung
5. Reichweite der Reform
6. Historie des Gesetzgebungsverfahrens
7. Die wesentlichen Änderungen im Überblick

III. Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs im einzelnen
1. § 1361 - Unterhalt bei Getrenntleben
2. § 1569 Grundsatz der Eigenverantwortung
a) Reformen des nachehelichen Unterhaltsrechts
b) Regel-Ausnahme-Prinzip des nachehelichen Unterhalts
c) Begrenzung des nachehelichen Unterhalts
d) Veränderungen durch das UÄndG 2008
aa) Auslegung von § 1570
bb) Auslegung von § 1578b
cc) Auslegung der übrigen Tatbestände
3. § 1570 Unterhalt wegen Betreuung eines Kindes
a) Strukturen der Norm
b) Normzweck
c) Erweiterung der Norm durch das UÄndG 2008
d) Tatbestandsvoraussetzungen
aa) Zumutbarkeit der Wiederaufnahme früherer bzw. Fortsetzung bisheriger Berufstätigkeit
bb) Gesamte Umstände des jeweiligen Einzelfalles
cc) Alter und Zahl der Kinder
dd) Möglichkeiten der Fremdbetreuung
ee) Problemkinderfälle
e) Obliegenheit zum Beginn der Arbeitsplatzsuche
f) Begrenzungen des Anspruchs
g) Erlöschen des Anspruchs nach § 1570
aa) Veränderungen bei der Kinderbetreuung
bb) Vertragliche Begrenzungen des Anspruchs
h) Umfang des Anspruchs
i) Angleichung der Vorschriften zum Betreuungsunterhalt
aa) § 1570
bb) § 1615l
cc) Verbliebene Unterschiede
4. § 1573 Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit und Aufstockungsunterhalt
5. § 1574 Angemessene Erwerbstätigkeit
a) Strukturen der Norm
b) Veränderungen durch das UÄndG 2008
c) Kriterien angemessener Erwerbstätigkeit iSd § 1574
aa) Subjektive Kriterien, insbesondere Legaldefinition des § 1574 Abs. 2
bb) Objektives Kriterium: Reale Beschäftigungschance
d) Eheliche Lebensverhältnisse
e) Darlegungs- und Beweislast
6. § 1577 Bedürftigkeit
a) Strukturen der Norm
b) Bereinigung des überobligatorischen Einkommens
c) Aufspaltung der überobligatorischen Einkünfte
aa) Unterhaltsrelevanter Teil
bb) Nicht unterhaltsrelevanter Teil
d) Kriterien zur Aufspaltung der überobligatorischen Einkünfte
aa) Kriterien der Abgrenzung obligatorischer von überobligatorischen Einkünften
bb) Gesetzliches Kriterium »beiderseitige wirtschaftliche Verhältnisse«
e) Kinderbetreuung neben Berufstätigkeit durch einen Elternteil
aa) Betreuungsbonus
bb) Kriterien für die Zumessung des Betreuungsbonus
cc) Anforderungen an den Sachvortrag bezüglich des Betreuungsbonus
f) Kinderbetreuung neben Berufstätigkeit durch beide Elternteile
7. § 1578 - Mass des Unterhalts
8. § 1578b - Begrenzung des Unterhalts wegen Unbilligkeit
a) Grundlagen der Einführung einer neuen Norm
b) Grundlegende Strukturen
aa) Rechtslage vom 01.04.1986 bis zum 31.12.2007
(1) § 1573 Abs. 5
(2) § 1578 Abs. 1 S. 2
bb) Neuordnung der Unterhaltsbegrenzungen ab 01.01.2008
(1) Struktur der (neuen) Norm § 1578b
(2) Gebot verschärfter Anwendung der neuen Norm § 1578b
c) Grundsätzliche Erwägungen zur Neuregelung der Unterhaltsbeschränkung
aa) »Gleiche Teilhabe am gemeinsam Erwirtschafteten«
bb) Nachteilsausgleich auf Grund fortwirkender Verantwortung
cc) Fortwirkung der nachehelichen Solidarität unter Billigkeitsgesichtspunkten
d) Voraussetzungen des § 1578b
aa) Herabsetzung: § 1578b Abs. 1
bb) Zeitliche Begrenzung: § 1578b Abs. 2
cc) Kumulation Herabsetzung/zeitliche Begrenzung: § 1578b Abs. 3
e) Maßstäbe zur Begrenzung des Unterhalts nach § 1578b
aa) Grundlegender Maßstab: Gemeinsame Lebensführung
bb) Ersatzmaßstab: Höhe des angemessenen Lebensbedarfs
cc) Maßstab für die Feststellung der Unbilligkeit
dd) Wirtschaftliche Verflechtung
ee) Ehedauer iSd § 1578b
(1) Zeitraum nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu §§ 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 S. 2
(2) Ehedauer und Kindererziehungszeiten
(3) Bemessung der Ehedauer
f) Billigkeitsprüfung
g) Kombination beider Begrenzungsmöglichkeiten (§ 1578b Abs. 3)
aa) Minderung des Unterhalts nach Ablauf einer Schonfrist
bb) Umfang der betragsmässigen Reduzierung
h) Darlegungs- und Beweislast
i) Präklusion (§ 323 Abs. 2 ZPO)
k) Notwendigkeit der Abänderungswiderklage
aa) Notwendigkeit eines einheitlichen Verfahrens
bb) BGH FamRZ 2004, 1357 = FuR 2004, 548
l) Vorausschau
m) Hinweis auf die Gefahr verspäteten Sachvortrages
n) Neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu §§ 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 S. 2
o) Neuere Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zu §§ 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 S. 2
p) Beispiele zur Anwendung des § 1578b
9. § 1579 Beschränkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit
a) Normzweck
b) Bemessung der Ehedauer iSd § 1579 Nr. 1
c) § 1579 Nr. 2 n.F. – Verfestigte Lebensgemeinschaft des Unterhaltsgläubigers
aa) § 7 SGB II
bb) Rechtsprechung des Bundesgerichte
(1) Bundesverfassungsgericht
(2) Bundesgerichtshof (zu § 1579 Nr. 7 a.F.)
(3) Bundessozialgericht
(4) Bundesverwaltungsgericht
cc) Bürgerlich-rechtliche Definition der »Verfestigten Lebensgemeinschaft«
dd) Indizienprüfung im Einzelfall
(1) Übersicht über die Kriterien des SGB II
(2) Zeitkriterium (§ 7 Abs. 3a Nr. 1 SGB II)
(3) Zusammenleben mit einem gemeinsamen Kind (§ 7 Abs. 3a Nr. 2 SGB II)
(4) Versorgung von Kindern oder Angehörigen im Haushalt (§ 7 Abs. 3a Nr. 3 SGB II)
(5) Befugnis zu wirtschaftlichen Dispositionen (§ 7 Abs. 3a Nr. 4 SGB II)
(6) Art des (räumlichen) Zusammenlebens (»Wohnverhältnisse«)
(7) Weitere Kriterien
(8) Anwendung von Erfahrungssätzen bzw. Vermutungsregelungen
(9) § 1579 Nr. 2 n.F.: Summarisches Verfahren und Prozesskostenhilfe
d) Kinderschutzklausel des § 1579
10. § 1582 Rang des geschiedenen Ehegatten bei mehreren Unterhaltsberechtigten
11. § 1585b - Unterhalt für die Vergangenheit
12. § 1585c Vereinbarungen über den Unterhalt
13. § 1586a Wiederaufleben des Unterhaltsanspruchs
14. § 1604 Einfluss des Güterstands
15. 1609 - Rangfolge mehrerer Unterhaltsberechtigter
a) Strukturen der Neuregelung
b) Die neue Rangordnung im Überblick
aa) Abänderungsklage; Rangverschiebungen
bb) Rangordnung des § 1609
c) Die Neue Rangordnung im einzelnen
aa) 1. Rang (§ 1609 Nr. 1)
bb) 2. Rang (§ 1609 Nr. 2)
cc) 3. Rang (§ 1609 Nr. 3)
dd) 4. Rang (§ 1609 Nr. 4)
ee) 5. Rang (§ 1609 Nr. 5)
ff) 6. Rang (§ 1609 Nr. 6)
gg) 7. Rang (§ 1609 Nr. 7)
d) Mangelfalllagen
e) Mangelfallberechnungen ab 01.01.2008
aa) Beispiel eines einstufigen Mangelfalles: Mangellage (nur) im 1. Rang
bb) Beispiel eines zweistufigen Mangelfalles: Mangellage im 2. Rang
cc) Beispiel eines zweistufigen Mangelfalles: Mangellage im 2. Rang
dd) Beispiel zu den Rangeinstufungen
16. § 1612 Art der Unterhaltsgewährung
17. § 1612a Mindestunterhalt minderjähriger Kinder
a) Neufassung der Norm
b) Dynamiksystem (§ 1612a Abs. 1)
c) Mindestunterhalt (§ 1612a Abs. 1 S. 2 und 3)
d) Alterssprünge (§ 1612a Abs. 1 S. 3)
18. § 1612b Deckung des Barbedarfs durch Kindergeld
a) Neukonzeption des § 1612b
b) Grundgedanken der Regelung
c) Die Neuregelungen im Einzelnen
19. § 1615l Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt

IV. Übergangsvorschriften
1. Grundgedanken der Regelung
2. Strukturen der Norm
3. Regelungen des § 35 EGZPO im Einzelnen
a) § 35 Nr. 1 EGZPO
b) § 35 Nr. 2 EGZPO
c) § 35 Nr. 3 EGZPO
d) § 35 Nr. 4 EGZPO
e) § 35 Nr. 5 EGZPO
f) § 35 Nr. 6 EGZPO
g) § 35 Nr. 7 EGZPO

V. Änderung sonstiger Vorschriften

V. Inkrafttreten des UÄndG 2008; Ausserkrafttreten sonstiger Gesetze

VI. UÄndG 2008 - Synopse

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